Planung der Steuerungstechnik

Vorplanung – Mit Stift und Papier

Die erste grobe Planung der Steuerungstechnik habe ich mit Stift und Papier umgesetzt. Dabei ging es erstmal darum, welche Geräte, welche Anschlüsse und Rückmeldungen benötigt werden. Aber auch mit Fragen wie.. “Was kann über die SPS abgebildet werden” oder “Wie verschalte ich die Antriebsregler richtig” habe ich mich in dieser Zeit beschäftigt. Um die Fragen beantworten zu können, habe ich unzählige Stunden im Internet verbracht um Beiträge und Artikel zu lesen. Aber auch in Datenblättern von Geräten und Steuerungen konnte ich wertvolle Informationen zu meinen Fragen finden. Zudem habe ich mir beim elektrischen Aufbau, Ideen an den Maschinen, in meinem Ausbildungsbetrieb geholt und die Mitarbeiter in der Industrialisierung befragt.

Die Ideen normgerecht auf Papier bringen

Zur nachhaltigen und normgerechten Elektroplanung habe ich auf ein Elektro-CAD System zurückgegriffen, welches wir auch im Unternehmen haben. Der Vorteil war hier, dass ich die Mitarbeiter in der entsprechenden Abteilung ab und an bei Fragen um Rat bitten konnte. Ich habe mich bei der Auswahl des System für WsCAD entschieden, die glücklicherweise auch für einen geringen Preis eine Studentenlizenz zur Verfügung stellen, die den vollen Funktionsumfang besitzt. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Firma WSCAD, für die kontinuierliche Belieferung von Updates und Plugins. Bei einer Studentenversion ist das nicht üblich. Ich habe viele Module des Systems benutzt und würde immer wieder auf die Software, auch gegen Geld zurückgreifen. Mittlerweile umfasst der Stromlaufplan 48 DIN A4 Seiten plus diverse Listen für Komponenten, SPS und Kabel.

So sehen dann die fertigen Pläne aus. In den Stromlaufplänen sind sämtliche Informationen zu den elektrischen Geräten zu finden. Anschlüsse, deren Verbindungen, ggf. Kabel mit Aderbezeichnungen usw. Natürlich sind auch Ein- und Ausgänge der SPS bzw. der Pilz-Steuerung mit aufgeführt um später einen direkten Überblick zur Programmierung der SPS zu haben.

Alles in Allem habe ich mit der Erstellung der Pläne einige hundert Stunden verbracht. Es sind die ganzen Kleinigkeiten, die enorm viel Zeit benötigen. Ich vertrete aber immer noch die Meinung, dass eine vernünftige Planung das A und O sind. Bei einem Projekt in dieser Größe wäre das sicherlich noch mit Stift und Papier bis zum Ende gegangen. Komfortabler ist aber definitiv die Nutzung eines CAD-Systems. Mittlerweile sind die Pläne vollständig und wurden nochmal geprüft. Der größte Teil der Komponenten ist bereits im Schaltschrank verbaut und angeschlossen. 

Komponenten im Schaltschrank

 

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