Der zentrale Steuerungsrechner – IPC Nexcom

Der zentrale Steuerungsrechner

Heute ist endlich das Herzstück meiner Maschine bei mir eingetroffen. Vielmehr ist es eigentlich das “Gehirn” der Maschine. Der zentrale Steuerungsrechner übernimmt alle Aufgaben, die für die SPS und CNC notwendig sind. Einzig und allein die Not-Halt Steuerung läuft autonom für sich, ohne auf den Rechner angewiesen zu sein. Es handelt sich um einen Industrie-PC mit passiver Kühlung im Aluminiumgehäuse von der Firma Nexcom vom Typ Nise. Der PC besitzt einen Intel Core i5 Prozessor und 4GB Arbeitsspeicher. Betrieben wird er mit Windows 7, später zusammen dann mit Codesys SoftMotion V3 als vollwertige Industrie-SPS und CNC.

Industrie PC von Nexcom als Grundlage für die Software-SPS

Bei den Anschlüssen nach draußen stehen neben zwei Gigabit-LAN, 6x USB 2.0, 5x seriellen Schnittstellen noch ein VGA und ein DVI-Anschluss zur Verfügung. Optional kann das Gerät noch mit einer PCI Karte erweitert werden. In den nächsten Tagen wird der PC dann in das Bedienpanel eingebaut und noch mein TCI-Touch Monitor angeschlossen. Durch den Anschluss an das Netzwerk, kann ich später die Steuerung von zu Hause aus über ein VPN-Netzwerk beobachten und ggf. auch programmieren. Auch die Antriebsregler lassen sich damit warten und parametrieren. Zur Fernwartung des PCs habe ich TeamViewer als Host-Anwendung installiert. Damit ist ein vollwertiger Zugriff auf das System von der Ferne aus möglich. Natürlich auch das nur gesichert über eine verschlüsselte Verbindung. 

 

Heute (27.10.17) habe ich den Industrie-PC in das Panelgehäuse eingesetzt. Das ganze habe ich mit vier M4 Senkschrauben von hinten auf der Rückwandplatte befestigt.  

Industrie-PC Nexcom Nise im Panelgehäuse

In den nächsten Tagen werde ich noch die beiden Netzteile, für den Bildschirm und den PC an den Rahmen des Panels anbringen. Ebenfalls werde ich nächste Woche noch zwei Netzwerkkabel in vom PC zum Schaltschrank verlegen. Ein Kabel wird das interne LAN verbinden, das andere dient dem EtherCAT Bus zu den Servoverstärkern. Die CAN Buskabel werde ich auch in den nächsten Tagen an Stecker anschließen und mit dem Buskoppler und dem PC verbinden.

++++Update 21.11.2017 ++++

Gestern habe ich die beiden Netzteile und die montiert und zwei Netzwerkkabel vom Panel in den Schaltschrank verlegt. Die Netzteile habe ich mit Hochleistungs-Klettband am Aluminiumrahmen befestigt. 

Die beiden Netztwerkkabel dienen zur Verbindung des Industrie-PC’s mit dem LAN (graues Kabel) und mit den Servoverstärkern über EtherCAT (gelbes Kabel). Die unten links liegende USB-Buchse wird in den nächsten Tagen noch in die Rückwand des Panels eingesetzt. Um die Gehäusetemperatur des PC’s an heißen Tagen zu überwachen, habe ich am Wago-Buskoppler eine Klemme für PT1000 Sensoren eingesetzt. Die Temperatur ist dann über die Bedienoberfläche einzusehen und bei Überschreitung wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

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